Sperrkonto
Geld auf Sperrkonto erst nach Frist verfügbar
Das Sperrkonto unterscheidet sich zu einem Privatkonto dadurch, dass das auf einem Sperrkonto liegende Guthaben erst nach einer bestimmten Sperrfrist zur Verfügung steht. Fallen auf dem Sperrkonto Zinsen an, so müssen diese versteuert werden, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist.
Sperrkonto und Mietkaution
Die Mietkaution wird häufig auf einem solchen Sperrkonto hinterlegt. Es ist wichtig, dass das Sperrkonto auf den Namen des Mieters lautet. Nur so ist der Mieter davor geschützt, dass, im Fall einer Insolvenz des Vermieters, sein Geld nicht verloren geht oder dass der Vermieter nicht einfach so das Geld des Mieters abhebt.
Zieht der Mieter aus der Wohnung aus, so muss die Bank ein Jahr nach Auszug auch ohne die Zustimmung des Vermieters das Geld an den Mieter ausbezahlen. Dies gilt, wenn der Vermieter während dieses Jahres keinen Zahlungsbefehl hat ausstellen lassen oder nicht geklagt hat.
EuroKaution macht Sperrkonto überflüssig
Wer auf das Sperrkonto künftig verzichten möchte, der entscheidet sich einfach für eine Depotbürgschaft von EuroKaution. Für private Mieter gibt es die easyKaution, gewerbliche Mieter nutzen die businessKaution und Studenten profitieren von der besonders preiswerten studiKaution.